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Intelligente Fabrik

– Hintergrundinformationen zum Start der intelligenten Fabrik
Bis vor Kurzem basierte unsere Produktion auf Erfahrungswerten und Papierdokumenten. Bei einem Auftragsstau schickten Kunden oft eigene Mitarbeiter in unser Werk, nur um den Lieferstatus zu verfolgen. Intern waren die Daten über Einkauf, Lagerhaltung, Finanzen und Produktion verstreut. Uns war klar, dass wir ein vollständig integriertes System brauchten, um alles vom Einkauf bis zum Finanzberichtswesen zu verwalten.

Unsere Ziele waren klar: Lagerkosten senken, Produktionskostendaten in Echtzeit erfassen, nationale Finanzvorschriften einhalten und Umsätze sofort nach Versand und Empfangsbestätigung verbuchen. Außerdem wollten wir das Vertragsmanagement optimieren, die Lieferpünktlichkeit verbessern und letztendlich unsere Kunden zufriedener machen.
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Der erste Schritt – Mobil werden

Am 22. Juni 2017 führte unser IT-Team DingTalk ein, um mobiles, intelligentes Management in den täglichen Betrieb zu integrieren. Wir installierten nicht einfach nur eine App. Wir verschickten offizielle Mitteilungen, führten unternehmensweite Schulungen durch und schickten IT-Mitarbeiter zur praktischen Schulung in die Produktion. Dieser kleine Schritt legte den Grundstein für die digitalen Gewohnheiten, auf die wir noch heute setzen.

Bauen in Phasen, nicht auf einmal.

Wir vermieden das Risiko einer einzigen, umfassenden Umstrukturierung. Stattdessen bauten wir die Fähigkeiten Schicht für Schicht auf.
  • ERP-Phase I: Finanzen und Lieferkette
    Beschaffung, Lagerhaltung und Finanzen haben endlich angefangen, miteinander zu reden.
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  • ERP Phase II: Produktions- und Kostenrechnung
    Wir könnten die Produktionskosten nun in Echtzeit erfassen, nicht erst Wochen später.
  • MES Phase I
    Das war der eigentliche Wendepunkt. Die Produktionshalle begann, digitalisiert zu werden.
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  • ERP-Phase III: Budgetverwaltung
    Die Finanzplanung wurde transparenter und flexibler.
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Was MES tatsächlich verändert hat

Mit MES, mobilen Apps und elektronischen Dashboards haben wir uns von erfahrungsbasiertem zu datengesteuertem Management entwickelt. Manager sehen jetzt Live-Daten von jeder Maschine – Produktionsstatus, Qualität, Anlagenzustand – direkt auf ihren Smartphones.

Das bedeutet in der Praxis Folgendes: Ein regionaler Vertriebsleiter, der einen Kunden im ganzen Land besucht, kann die App öffnen, eine Bestellung aufrufen und genau sehen, welche Maschine sie ausführt, wie die Qualität aussieht und wann sie versendet wird.

Zuvor waren Lieferverzögerungen aufgrund des Auftragsstaus an der Tagesordnung. Kunden mussten extra Personal in unserem Werk abstellen, um nach dem aktuellen Stand zu fragen. Jetzt überprüfen sie den Lieferstatus selbst. Niemand wartet mehr in unserem Büro.

Eines unserer Teammitglieder hat es am besten ausgedrückt: „Wir haben die gesamte Produktionswerkstatt in unser Handy gepackt. In unsere Hosentasche.“
Ergebnisse und Anerkennung
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Ergebnisse und Anerkennung

Die Zahlen sprechen für sich. Die Umsatzentwicklung verbesserte sich um 9 %.
Wir haben außerdem die Zertifizierung „Integration von Informatisierung und Industrialisierung 2A“ erhalten – ein in China national anerkannter Standard für intelligente Fertigungskompetenz.